Interview mit Susanne | Ehrenamtliche auf der Straße

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Fragen: Friederike Nitsch * Foto: Mara Hauser * Wetter: verschneit, 1°C

STRAKI – Hallo Susanne, du unterstützt unser Team bereits seit einigen Jahren. Wie bist du zu uns gekommen und was genau machst du?

SUSANNE – Als ich nach Berlin kam wollte ich mich unbedingt ehrenamtlich engagieren und bin über Werbung und Radio auf die Straßenkinder aufmerksam geworden. Das Team der Straßenkinderarbeit fragte dann, ob ich nicht einmal im Monat zum Haare schneiden vorbei kommen könnte, da sie in meinem Lebenslauf gelesen haben, dass ich Frisörin bin. Das Angebot passte perfekt und seit über 3 Jahren schneide ich je nach Wunsch die unterschiedlichsten Haarschnitte oder helfe auch mal bei anderen Gelegenheit aus.

STRAKI – Was motiviert dich denn, dich für diese jungen Menschen auf der Straße einzusetzen?

SUSANNE – Meine Motivation liegt in der Hoffnung, dass wir jungen Menschen schon früh dabei helfen, besser im Leben klar zu kommen und sie sich dann selbst vielleicht eher aus ihrem „Sumpf“ rausholen und versuchen vom Leben auf der Straße weg zu kommen.

STRAKI – Was glaubst du braucht man für ein Ehrenamt in einem solchen Bereich?

SUSANNE – Für meine ehrenamtliche Arbeit braucht man eigentlich nur innere Ruhe. Herausfordernd ist es z.B. wenn die Hunde von den Jugendlichen im Raum hin und her springen oder wenn sich während des Haareschneidens mit den andern unterhalten wird und dabei gelegentlich auch die Hände und der Kopf zum Artikulieren zur Hilfe genommen werden.

 

Mehr interessante Fakten über den Straßenkinder e. V. findet ihr im aktuellen Jahresbericht. 

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