Bundesfamilienministerin Frau Dr. Franziska Giffey bei Straßenkinder e.V.

| Aktuelles, Pressemitteilung

Am Freitag, den 29. November, war die Bundesfamilienministerin Frau Dr. Franziska Giffey beim Straßenkinder e.V. zu Besuch. Bei einem Rundgang durch das Kinder- und Jugendhaus BOLLE stellte ihr der Vorsitzende, Herr Eckhard Baumann, die Arbeit des Vereins vor. Dabei nahm sie sich auch immer wieder Zeit, um mit den Kindern, Teenies und Jugendlichen zu sprechen.

In einer anschließenden Gesprächsrunde sprach Frau Dr. Giffey mit betroffenen Jugendlichen sehr offen über ihre Lebenssituation, ihre Chancen und Wünsche für ihre Zukunft und das Thema Armut. An der Gesprächsrunde nahmen zum einem Jugendliche aus dem Kinder- und Jugendhaus BOLLE teil, die in Marzahn aufgewachsen sind und die Angebote im Kinder- und Jugendhaus zum Teil seit vielen Jahren in Anspruch nehmen. Zum anderen waren auch Straßenjugendliche dabei, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben oder denen bereits durch die Angebote von Straßenkinder e.V. geholfen werden konnte. Die Beteiligten erzählten von ihren Erlebnissen und wie die Erfahrung, durch wenige finanzielle Ressourcen am gesellschaftlichen Leben nur eingeschränkt bis gar nicht teilnehmen zu können, ihr Leben beeinflusst und welche Auswirkungen das auf ihren Alltag hat.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Wir dürfen nicht hinnehmen, dass in einem reichen Land wie Deutschland Kinder und Jugendliche auf der Straße leben. Straßenkinder e.V. und das Kinder- und Jugendhaus BOLLE leisten hier wichtige Arbeit: mit Freizeit- und Bildungsangeboten, einem warmen Essen und vor allem Zeit und einem offenen Ohr bietet der Verein Strukturen, auf die Kinder und Jugendliche sich verlassen können. Aber klar ist auch: Wir brauchen deutlich mehr Angebote dieser Art.“

Derzeit plant der Verein ein Straßenkinderhaus „BUTZE“, das mit einem innovativen Konzept dabei unterstützt, Straßenkinder und –jugendliche schnellstmöglich auf dem Weg runter von der Straße zu begleiten. Die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey übernimmt dafür die Schirmherrschaft.

 

   

    

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