Von Author: Isabell Baumann | |
Category: Aktuelles

Unser Jubiläumsbericht 2025 #25 Jahre Nächstenliebe

25 Jahre Straßenkinder e.V. – das bedeutet 25 Jahre gelebte Verantwortung, Engagement und Hoffnung. Was 1996 bereits mit der Vision begann, obdachlosen jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen zur Seite zu stehen, ist heute eine starke, tragende Bewegung geworden. Dank Ihnen! Denn über all die Jahre durften wir erleben, wie viele Menschen sich uns anschließen, uns fördern, unterstützen und tragen.

Auch in diesem Jahr haben wir viel erlebt: Hohe Jugendobdachlosigkeit, erschütternde Familiengeschichten, eine rasante Baukostensteigerung bei der Entstehung unseres Straßenkinderhauses BUTZE und die Herausforderungen durch den Krieg in der Ukraine. Und doch haben wir nie den Mut verloren, denn mit jedem Rückschlag wuchs auch unsere Kraft.

Mit der Eröffnung des Kinder- und Jugendhauses BOLLE im Jahr 2010 schufen wir einen sicheren Ort, an dem junge Menschen lachen, lernen und zur Ruhe kommen können. Unsere Straßensozialarbeit wurde stetig ausgebaut und unsere Ukrainehilfe hat auch unter schwierigsten Bedingungen Perspektiven ermöglicht. So blicken wir voll Dankbarkeit zurück auf die vergangenen Jahre und zuversichtlich nach vorn.

Mit der Eröffnung der BUTZE wollen wir in 2026 einen weiteren Meilenstein setzen und halten fest an unserem Optimismus: Jeder junge Mensch hat das Recht auf Schutz, Förderung und ein gelingendes Leben!

Jetzt reinschauen: Jubiläumsbericht 2025

All dies wäre nicht möglich ohne unsere Unterstützer. Eine Liste unserer wesentlichen Projektförderer (ab 3.000€) des Jahres 2024 ist hier zu finden: Liste der Projektförderer 2024

Mit Blick auf diese Liste werden wir manchmal gefragt, ob wir überhaupt noch Unterstützung benötigen. Die Antwort ist JA. In den letzten sieben Jahren ist unsere Arbeit stetig gewachsen. Mit dem Straßenkinderhaus „BUTZE“ kommt ein weiterer zentraler Arbeitsbereich in der Notversorgung junger obdachloser Menschen hinzu, dessen laufender Betrieb finanziert werden muss. Durch die beständigen laufenden Kosten unserer Arbeit sind wir auch weiterhin dringend auf Unterstützung, Zuwendung und Förderung verschiedener Akteure angewiesen, um gemeinsam aktiv für die Chancengleichheit und Unterstützung in Notsituationen von jungen Menschen zusammenzustehen und auch nachhaltig unsere Arbeit fortzusetzen.